Rückblick zur

22. Jahrestagung der Spiroergometrie Arbeitsgruppe

13. + 14.02.2009 in Kleinmachnow / Teltow bei Berlin

Nach dem „Überraschungsangriff“ in Freiburg konnten wir, dank Unterstützung von vielen Seiten, die Bauchschmerzen und Bedenken schnell überwinden, die mit der Ausrichtung so einer Jahrestagung verbunden sind. Ein besonderes Dankeschön an Hubert Trötschler, der uns immer sehr hilfreich zur Seite stand und seine Erfahrungen mit in die Planung einbrachte, z.B. den Rat: „Früh anfangen!“.

Um den logistischen Stress gering zu halten, entschieden wir uns wieder für ein Hotel, das wegen eines zeitgleich geplanten Spiroergometrie- Kurses für medizinisches Fachpersonal in der Nähe unserer Klinik liegen sollte.

Das Programm mit dem diesjährigen „kardiologischen“ Schwerpunkt Rehabilitation und  Herzinsuffizienz wuchs durch die Anregungen der angesprochenen Referenten wie von selbst. Herrn Schwaab und Herrn Opitz mit ihren weit reichenden Kontakten haben wir dabei besonders viel zu verdanken.

Bei der Referentenauswahl war es für uns ein wichtiges Ziel, neben einem hohen fachlichen Niveau eine freundliche und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen, in der Kommunikation stattfindet und man sich alle Fragen zu stellen traut. Freudig überrascht waren wir, als alle angesprochenen Experten sofort zusagten.

Bei wachsender Zahl der Anmeldungen war bald absehbar, dass die Größe der Freiburger Jahrestagung überschritten wird und so groß die Freude darüber auch war, so wuchs doch auch die Sorge, dass die Atmosphäre darunter leiden könnte. Vermutlich erstmalig mussten wir daher einen Anmelde- Stopp durchführen, da auch das Hotel an seine Grenzen kam.

Dieses zeigt sicher die wachsende Attraktivität der Spiroergometrie als Methode, aber wir freuten uns natürlich auch, dass das Programm so großen Anklang fand.

Den professionellen Überblick in allen Situationen behielt Herr Beyen mit seinem Team, die Zusammenarbeit mit ihm war eine wirkliche Freude.

Die Tagung selbst zu bewerten, ist jedem selbst überlassen. Aus den vielen positiven Rückmeldungen, besonders zur guten Atmosphäre und dem hohen Niveau, entnehmen wir aber die Gewissheit, dass unsere Ziele erreicht wurden.

Die eingestreuten Kasuistiken trugen viel zur guten Kommunikation bei und könnten in Zukunft vielleicht eher noch ausgeweitet werden. Um die Tagungen auf eine sichere finanzielle Grundlage zu stellen, möchten wir auch vorschlagen, eine Teilnahmegebühr zu erheben, da trotz zahlreicher, die Veranstaltung unterstützender Unternehmen, bei der jetzigen Größenordnung von knapp 200 Teilnehmern keine ausgeglichene Bilanz mehr zu erzielen ist.

Für die vielfältige Unterstützung bedanken wir uns herzlich und freuen uns schon auf die nächste Jahrestagung, die von Frau Kollegin Koper organisiert wird.

 

Johannes Glatz und Ulrich Kiwus